Materialsammlung zum Wort verpeilen

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Auf dieser Seite werden Materialien gesammelt und das festgehalten, was bei der Erstellung des Wörterbuchartikels zum Wort verpeilen wichtig war / ist.
Die bearbeiteten Wörter dienen nur als Beispiel, ihr könnt hier viel mehr sammeln. Die Materialsammlung dient auch als Nachweis für nicht ausgefüllte bzw. weggelassene Angaben.


Beobachtungen:

Gegenwörter

Zu den Gegenwörtern wurden keine Belege gefunden.

Ober- und Unterbegriffe

Zu Ober- und Untergeriffen wurden weder Angaben noch Belege gefunden.

Belegsammlung:

Synonyme

Zu Synonym [1] (daneben treffen; sein Ziel verfehlen) lassen sich keine Belege finden.

Synonym [2] vergessen: T13/JAN.04033 die tageszeitung, 31.01.2013, S. 08; Freunde trotz Unterschied Rico gilt als Sonderling, er selbst nennt sich „tiefbegabt“, weil er oft Dinge verpeilt und vergisst.Eines Tages trifft er Oskar, der „hochbegabt“ ist, trotz aller Unterschiede freunden sich die beiden an. Dann verschwindet Oskar, Rico muss seine Ängste überwinden, um den Freund zu retten. Die Buchvorlage von Andreas Steinhöfel bekam 2009 den Deutschen Jugendliteraturpreis. „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ ist eine spannende Kriminalgeschichte, fragt aber auch, warum wir in „unterbegabt“ und „hochbegabt“ klassifizieren, was ja nichts über den Mensch an sich aussagt – und dass auch Hochbegabte einsam sein können. Dazu gibt’s wie gewohnt mitreißende Musik!

Synonym [2] verpassen: PSN/W04.00120 Protokoll der Sitzung des Parlaments Sächsischer Landtag am 16.10.2008. 120. Sitzung der 4. Wahlperiode 2004-2009. Plenarprotokoll, Dresden, 2008 [S. 9865] Menschen können ihren Aufenthaltstitel auch durch vollkommen andere, simple Umstände verlieren, wie zum Beispiel nach Scheidungen oder wenn die Frist für die Verlängerung des Aufenthaltes verpasst wurde - wodurch auch immer. Es gibt zum Beispiel hier in Dresden einen Fall, da hat es der Rechtsanwalt verpeilt, und schwupp, da war der Aufenthaltstitel weg. Das kann passieren. Schon wer einen Tag zu spät kommt, kann unter Umständen tatsächlich ins Abseits geraten. Das trifft auch für viele Studenten zu, die nach ihrem Studium weitermachen wollen, mit den Formalitäten nicht klargekommen und in eine Situation wie diese geraten sind.

Synonym [3] chaotisch: BRZ11/OKT.05037 Braunschweiger Zeitung, 11.10.2011; Junge Gesellschafterin baut Brücken Die große Linie der Arbeit in der Jungen Gesellschaft beschreibt das Leitwort „Brücken bauen“. Einerseits als Verbindung zwischen Didderse und dem Nachbardorf Neubrück im Landkreis Peine seit der Neugründung 2008. Andererseits beim Versuch, Kontakt zu weiteren Jungen Gesellschaften zu knüpfen. „Wir wollen sehen, was die anderen machen“, sagt Brennecke. Nachdem sie die Junge Gesellschaft auf Kurs gebracht hat, „obwohl ich organisatorisch eigentlich chaotisch verpeilt bin“, erstreckt sich Brenneckes Engagement inzwischen auch auf die Kinderfeuerwehr. Ein weiteres Hobby ist Kater Pelle – da ist Frauchen aber nicht Chef.

Synonym [3] planlos: RHZ11/MAR.16234 Rhein-Zeitung, 14.03.2011, S. 15; „CSI“ am Rhein: Großes Kino aus Kowelenz Außerdem wird gut gespielt, wenn auch teils die klischeebehafteten Typen tüchtig ausgereizt werden. Da ist die hyperaggressive Agentin Polly Zyst (Cynthia Thurat), der kreuzbrav vegane Kollege Bill (Frank Eller), da sind der smart-sympathische Polizist Chris (Daniel Heck), der liebenswert verpeilte Otis (David Schirmberg) und die aufgedrehte Forensikerin Barbie Q. (Verena Schimmel): Als „CSI“-Team versuchen sie planlos, aber stets lässig, einen merkwürdigen Doppelmord aufzuklären, der reichlich Verwirrung stiftet. Bei einem TuS-Spiel wird im Torjubel ein Fan mit 56 Messerstichen getötet. Und seine DNA stimmt fast komplett mit der einer am Zentralplatz gefundenen 30 Jahre alten Leiche überein. Was ist da los in Kowelenz? Bis zur Auflösung wird ermittelt, gestritten, gebrüllt und geflucht (selten in Mundart), es gibt Actionszenen und eine Verfolgungsjagd, alles, was Popcorn-Kino braucht – auch einen Bond-reifen Bösewicht, herrlich knotterig gespielt von Gregor Jansen.

Zu Synonym [3] planlos wurden keine Belege gefunden.

Wortbildungen

HMP10/DEZ.00233 Hamburger Morgenpost, 03.12.2010, S. 28; Jetzt gibt's was auf die Ohren MOPO-Spezialausgabe Morgen mit Krimi-Hörbuch-CD Hauptfigur ist der sympathisch-verpeilte Jakob Donald Muller-Rossi. Der Mittdreißiger (gesprochen von "Rote Rosen"-Star Nicolas König) betreibt in Ottensen eine Autowerkstatt, schraubt mit Vorliebe an 50er-Jahre-Oldtimern rum. Eines Tages findet er im Wagen eines Kunden eine ungewöhnliche Weinflasche mit Goldfisch-Etikett. Und damit beginnen Jakobs Probleme. Plötzlich interessiert sich die ganze Welt für ihn und er gerät auch noch unter Mordverdacht. Um sich zu wehren, muss Jakob auf eigene Faust ermitteln. Dabei spielt auch die MOPO eine Nebenrolle... (mh)

HMP08/JUL.02924 Hamburger Morgenpost, 31.07.2008, S. 28; Eiseskälte im Hochsommer Dass man sich nach der Lektüre nicht sofort eingraben möchte, liegt an dem "Puh, soo verkorkst wie die ist meine Familie ja doch nicht"-Effekt. Und an dem Talent des Autors, selbst in der Verzweiflung der Figuren noch eine komische Verpeiltheit zu entdecken. Eine weise Sicht.

U11/FEB.01096 Süddeutsche Zeitung, 07.02.2011, S. 32; „Bei einem Unfall gehen wir alle drauf“ Am nächsten Tag kommen wir nach nicht enden wollender Fahrt wieder in Mexiko-Stadt an. Jetzt hätten wir eine Woche Urlaub nötig, aber dazu bleibt keine Zeit. Der Abschied läuft in melancholischer Verpeiltheit ab. Airen bringt uns übermüdet zum Taxi. Kurze Umarmungen, „Pass auf dich auf“ und tschüss. Weder Phil, noch Airen, noch ich sind Freunde epischer Abschiedsszenen.


Ausführlich dazu:

Flexion zu peilen

Kookurrenzanalyse zu verpeilen